GALERIE K43

Über die Galerie

Die erste Frage, die sich jeder stellt, wenn er K43 liest, „was bedeutet der Name?“

Natürlich liegt der Gedanke nahe, dass das „K“ für Kunst oder Kreativität stehen könnte - aber weit gefehlt. Hinter dem Namen verbirgt sich eine ganz wunderbare Geschichte, denn es war nie mein Gedanke oder das erklärte berufliche Ziel eines Tages als Galeristin tätig zu werden. Zwar komme ich aus der Kunst, genauer gesagt, Fotokunst, aber meine beruflichen Ambitionen waren andere. Aber das Schicksal hatte seine eigenen Pläne für mich vorgesehen. Als mein Mann, der Künstler Thomas Düwer gemeinsam mit mir im Herbst 2018 entschloss sein Hobby zum Beruf zu machen, änderte sich ganz langsam und zuerst unbemerkt meine berufliche Vita. Im Sommer 2020 öffnete sich meinem Mann, man kann sagen keine Tür sondern eine regelrechtes Scheunentor: er bekam die Gelegenheit in der Karmarschstraße in Hannovers Bestlage (ehemals Thorenz - ein Begriff in Hannover und Umgebung) für zwei Monate eine Ausstellung auf 330 qm Ladenfläche zu machen. Es folgte eine große Eröffnungsfeier im August 2020, die als voller Erfolg zu bewerten war. Als im November der Lockdown kam, durfte Thomas weiterhin bleiben, weil für die leerstehende, total entkernte Ladenfläche kein Nachmieter gefunden wurde. In der Lockdownphase, für mich Homeoffice, fing ich an nebenbei für Thomas Leinwände zu bauen und entwickelte die Idee von seinen Gemälde Reproduktionen (Drucke) zu machen. Zwei weitere Ideen kamen hinzu: Mini’s und Minimi’s. Kleine (30 x 40 cm) und ganz kleine (15 x 15 cm) Drucke für den kleinen Geldbeutel. Allesamt auf Canvas gedruckt und auf Keilrahmen gespannt. Wegen des großen Schaufensters und der guten Lage lief trotzdem ein wenig Geschäft. Als im Mai der Spuk so langsam vorbei war entwickelte sich quasi ein kleines Geschäft. Ende 2021 mussten wir dann die Karmarschstraße verlassen und Thomas bekam die Möglichkeit in einem Ladenlokal in der Galerie Luise befristet für die Monate Januar und Februar 2022 auszustellen. Dort entwickelte sich dann so langsam die Idee eine eigene Galerie zu betreiben. Das Ambiente der Galerie Luise war edel und als ich erfuhr, dass die Galerie komplett saniert werden wird und ein ganz neues Gesicht erhält, stand mein Entschluss fest: ich werde hier eine Galerie eröffnen! So, als würde das Schicksal genau diese wollen, lernte ich den neuen Eigentümer der Galerie kennen und bekam zum 01. April einen Mietvertrag für ein Ladenlokal in der Galerie Luise. Im Laufe der Jahre lernte ich auch ein paar höchst talentierte Künstler kennen, die sofort bereit waren in meiner Galerie auszustellen. Ich startete mit drei Künstlern und es musste ein Name her, denn vor lief alles unter dem Label: It’s not a photo von Thomas Düwer. Mein Mann und ich erinnerten uns daran, wie der Eigentümer der Location in der Karmarschstraße diese immer liebevoll „K43“ nannte… Ein anderen Namen als diesen kann es nicht geben, war uns sofort klar! Alles begann dort - ohne, dass wir wussten, als wir dort waren, das sich hier gerade etwas entwickelt, was unsere gemeinsame berufliche Zukunft sein würde.